Salzburg, einmal Himmel und zurück

Salzburg ist gut zu erreichen, mit dem Auto in gut 20 Minuten oder mit der Bahn, die im Ein-Stunden-Takt sieben Tage die Woche vom Reichenhaller Bahnhof abfährt und ca. 40 Minuten braucht.
Die viertgrößte Stadt Österreichs mit knapp 146.000 Einwohnern, Geburtsstadt von Wolfgang Amadeus Mozart, mit einem historischen Stadtkern, der seit 1996 zum UNESCO WELTKULTURERBE  gehört, hat natürlich einiges zu bieten.

15.06.2013

10 Uhr morgens, wunderschönes Sommerwetter, strahlend blauer Himmel, lauwarme
19 Grad – Tendenz steigend, besser kann es gar nicht sein.
Heute ist der Tag, an dem wir, meine Freundin und ich, unseren Tagesausflug nach Salzburg starten.
Mit dem geliehenen  Auto meines Freundes fahren wir gegen 10:15 Uhr los.

Tipp von mir

Nehmt lieber die Bahn!
Es kann in Salzburg sehr schwierig sein, einen der wenigen Parkplätze zu ergattern.
Wenn man dann endlich einen Parkplatz gefunden hat, ist dieser nicht gerade billig.

Ziel: Festung Hohensalzburg

Eine riesige Festung, 1077 von Erzbischof Gebhard erbaut, wurde über die Jahrhunderte immer wieder erweitert, bis sie schließlich das gleichermaßen beeindruckende und zugleich einschüchternde Bauwerk geworden war, wie man es heute noch bewundern kann.
In all den Jahren, in denen die Festung militärisch genutzt wurde, gelang es keinem Feind die meterhohen Mauern zu bezwingen.

Anstrengung und Belohnung

Auf dem Weg zur Festung läuft man durch beschauliche kleine Gassen an der Stadtmauer entlang, bis man dann schließlich am Fuß des mächtigen Berges steht. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten.
Die sogenannte  Festungsbahn bringt Erwachsene für 8 Euro und Kinder für 4,50 Euro bequem nach oben.
Wir haben uns für den Fußweg entschieden.
An dem Tag wurde es immer wärmer, wir hatten sicher schon um die 26 Grad und es war sehr anstrengend zu laufen.
Trotzdem hat  es sich gelohnt, mit jedem Schritt konnten wir weiter über die Dächer Salzburgs blicken und schließlich kamen wir unserem Ziel immer näher.
An einem kleinem Aussichtspunkt, knappe 100 Meter unter dem Haupttor (dort ist auch die Kasse) wurden wir mit einem wunderschönem Blick belohnt.

Zugang zur Festung

Erwachsene bekommen Zugang zur Festung für 11,30 Euro und Kinder für 6,50 Euro.
Inbegriffen ist die Führung mit einem sogenannten Audioguide und die Abfahrt mit der Festungsbahn.
Vom Eingang der Festung bis zum Haupthof braucht man zu Fuß etwa 10 Minuten.
Die Besucher können anhand anschaulicher Modelle viel über die Entwicklung der Festung erfahren.
In den alten Räumen werden Rüstungen, Waffen, Medaillen und vieles mehr ausgestellt.
Es ist sehr imposant, wie die Menschen damals auf engstem Raum eine kleine Stadt geschaffen haben.

Eine kleine Pause kann man im Panorama-Restaurant machen.
Österreichische sowie internationale Küche, ein einzigartiger Ausblick über Salzburg sind nur einige Gründe sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und den Moment zu genießen.

Nach einem Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen gingen wir zur Festungsführung.
Mit einem Audioguide, der sich in sämtlichen Sprachen einstellen lässt, werden regionale sowie internationale Gäste bei der Führung von einem Mitarbeiter begleitet.
Einer der schönsten Orte war der Festungsturm.
Ein atemberaubender Rundum-Blick und viele Informationen machten die Führung perfekt.

Jetzt geht’s heim

Nach drei Stunden auf der Mittelalterlichen Festung  fuhren wir mit der Festungsbahn den Berg hinunter.
Diese bietet Platz für 30 Personen, die stehend nach unten befördert werden.
Ein letztes Mal konnten wir den wundervollen Blick auf Salzburg genießen.
Müde und zufrieden kehrten wir bei strahlend blauem Himmel wieder nach Bad Reichenhall zurück.

 

Für weitere Infos:

Homepage Hohensalzburg

Mönchsberg 34 / 5020 Salzburg, Österreich / +43 662 84243011

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