Ein Nachmittag im 17ten Jahrhundert…

Café Reber

Frohe Ostern

In Bad Reichenhall gewesen zu sein, ohne dem Café Reber einen Besuch abzustatten, bedeutet Bad Reichenhall nicht gesehen zu haben. Wem dieser Satz zu anmaßend klingt, der sollte sich selbst überzeugen.

Reber Passage  Mitten in der Fußgängerzone  steht das in rot getauchte Café. Das Café Reber ist von außen schon ein Hingucker. Und wenn man es dann betritt ist man erst mal fasziniert vom Ambiente und von der prunkvollen Einrichtung.

Einen Platz zwischen 12 und 16 Uhr zu finden ist gar nicht so leicht, aber nicht unmöglich. Und wenn man dann doch einen Platz gefunden hat ist es einfach eine Wahnsinns-Atmosphäre die einen umgibt. Ich bestelle immer ein Kännchen und dazu eine Prinzregenten-Torte und komme jedes Mal wieder auf meine Kosten. Oft spielt auch ein Herr auf seinem Piano und füllt das ganze Café mit seiner wunderbar herrlichen Musik, natürlich Mozarts Stücke.

Shop Reber

Verkaufsladen Reber

Geschmückt ist das Café mit Bildern von Mozart und Liedern seiner Kompositionen. Die vielen Spiegel lassen das Café noch eleganter wirken als es eh schon ist. Bilder an der Wand erinnern an eine Zeit als Frauen noch Kleider trugen, Männer lange Haare hatten und der Kontakt in Kaffeehäusern noch jeden Tag gepflegt wurde. Wie eben zu Mozarts Zeiten. Es lädt zum Träumen ein. Von Kuchen, Torten, Pralinen und weiteren süßen Leckereien ist für jedermann etwas dabei. Im Sommer gibt es auch die Möglichkeit seinen Kaffee im Garten zu genießen. Auch hier wird der Nachmittag von einem Piano begleitet. Also wer Fan von der Kaffeekultur ist, muss mindestens einmal ins Café Reber gehen.

Mozart Statue

Mozart

Reber-Homepage

Ludwigstraße 10,        83435 Bad Reichenhall

Tel.: 08651/6003-0   Email: info@reber.com

Advertisements

Wir sind dann mal weg…

Über Stock und Stein…

Es war ein wunderschöner Montag Morgen und nichts bat sich an diesem sonnigen Tag mehr an, als eine Wandertour.

Ich startete mit einer Freundin in Bad Reichenhall (Münchner Allee) um 08:30 Uhr.
Wir wollten uns zum Wandern keinen Zeitplan machen und auch keine genaue Route und liefen einfach los.
No Risk no Fun.

Wir waren voll motiviert und freuten uns auf die Natur und die Bewegung.
Es ging Richtung Weißbach an der Saalach entlang. Sie bietet immer wieder ein atemberaubendes Schauspiel.

Wir stolzierten über die Brücke Richtung B21, durch eine Unterführung die uns am Ende ein wunderschönes Bild bot.
Die Leute waren glücklich und die vielen Hunde, die ausgeführt wurden, erst recht.

Nach 20 Minuten erreichen wir den REWE in der Pidingerau um uns auszurüsten für die bevorstehende Wanderung. Käse, Wurst aus der Theke, frische Semmeln, Obst und Wasser.
Jetzt konnte es los gehen. Wir überquerten die Hauptstraße Richtung Burg.

Die Begeisterung stieg, weil wir uns endlich von der Stadt und dem Autolärm entfernten.
Wir gingen nun 1 Stunde nach Aufham. Ein wunderschöner Weg.

Aufham

Aufham

Dort angekommen entschieden wir uns für eine erste Stärkung. Wir fanden eine Holzbank direkt neben einem Kindergarten. Die Kinder hatten gerade Pause und beobachteten uns neugierig.
Wie Kinder halt so sind =)
Wir waren schon fast fertig mit dem Essen, da kam eine Katze vorbei. Der Käse schmeckte ihr am Besten. Sie war eine Glückskatze und sollte uns also Glück bringen.

Gestärkt machten wir uns wieder auf den Weg, Wir orientierten uns immer an der Jakobsmuschel, die uns das Gefühl gab „Richtig“ zu sein.

Wir kamen aus der Siedlung raus und vor uns lagen Bauernhof um Bauernhof.
Dort durften wir die große Vielfalt der verschiedensten Kühe kennenlernen.
Verwundert gucken sie uns nach oder waren wir die die so überrascht guckten?

DSC_0085

Es war Mittlerweile 11:30 Uhr und die Sonne brannte uns ins Gesicht.

Wir liefen über malerische Felder und Wiesen. Die Zeit verging wie im Flug.
So schnell, dass wir nicht merkten in 3 Std. nach Anger gewandert zu sein.
Wir waren nicht aufzuhalten. Immer wieder kamen uns motivierte Mitläufer entgegen und hatten die gleiche Begeisterung wie wir in den Augen. „Das ist die Freiheit“, dachte ich mir.

In Anger angekommen präsentierte uns dieses kleine Dorf ihre imponierende Kirche hoch oben am  kleinen Berg. Wir beschlossen hier Halbzeit zu machen und suchten uns eine Wiese auf der wir die Seele baumeln lassen konnten.Was wir dann auch taten.
Für die Einwohner war das natürlich auch nicht alltäglich, zwei Mädels liegend auf einer Wiese =)

DSC_0112

Mittagspause am Berg in Anger

Getreu dieser kurzen aber intensiven Pause ging es dann zurück Richtung Heimat.
Nach nun mehr schon 5 Stunden wandern, machte sich schön langsam Müdigkeit breit.
Es war schon 15 Uhr und die Sonne strahlte zwar noch in ihrer ganzen Pracht, doch aus Erfahrung wussten wir dass sie in ca. zwei Stunden hinter den Bergen untergehen wird. Also beschleunigten wir unser Tempo.

Letztendlich kamen wir dann um 16:30 Uhr Zuhause an. Wir waren kaum noch in der Lage zu reden oder uns zu bewegen. Als als wir dann wieder frisch geduscht den Abend ausklingen ließen, stellten wir fest wie überwältigend schön diese Wandertour war und dass wir tatsächlich 24 km gelaufen sind.

Fazit, man muss nicht immer einen Berg bezwingen.
Wer Bad Reichenhall und seine Einwohner kennenlernen will, muss einfach seinen Rucksack packen und los laufen.

Bad Reichenhall selber erleben, spüren und entdecken.