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Laternenzauber am Höglwörther See

Als ich an der Steigenberger Akademie in Bad Reichenhall angefangen habe, kannte ich von der wunderschönen Umgebung hier leider nicht viel. Gerade mal das malerische Dorf Berchtesgaden, die historische Stadt Salzburg und der tief-schwarze Königssee mit seiner Kapelle St. Bartholomä waren mir ein Begriff.

Zum Glück habe ich in meiner Klasse eine einheimische Mitschülerin mit der ich mich schnell angefreundet habe. Sie hat mir die Gegend mit ihren Besonderheiten gezeigt und so kam es, dass sie mich am ersten Adventssonntag gepackt hat und an einen wunderschönen und zugleich magischen Ort entführt hat – zum Laternenzauber an den Höglwörther See. Weiterlesen

Sankt Bartholomä am Königssee

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Deshalb brechen wir früh auf um das erste Schiff am Morgen über den Königssee zu erreichen – eine kluge Idee, wie sich später zeigen wird. Ausgerüstet mit Wanderschuhen und bequemer Kleidung fahren wir im ruhigen, gemütlich gleitenden Elektroboot nach St. Bartholomä und geniessen die einmaligen, fantastischen Ausblicke auf den Watzmann, die fjordartigen Felswände neben dem glasklaren See. Diese Grüntöne und Spiegelungen: unfassbar für das Auge! Schon nach wenigen Minuten tauchen wir ein in eine andere, nahezu magische Welt. 

Sankt Bartholomä am Königssee

Sankt Bartholomä am Königssee

( Autofahrt nach Berchtesgaden, Beschilderung Königssee folgen, Parkplatz bei Jennerbahn und kurzer Fußweg zur Bootsanlegestelle.)
Wir gehen aber erst eine Station nach St. Bartholomä, bei „Salet“, vom Schiff. Von dort führt ein wunderschöner, leichter Wanderweg mit wenig Steigungen, immer entlang dem Obersee, zur „Fischunkelalm“, Dauer ca. eine Stunde. Bei der liebevoll bewirteten Alm schmeckt die verdiente Brotzeit wie Speckbrot, Käsebrot mit Buttermilch oder Limo usw. Wer mag, wandert noch ca. 15 min ohne größere Steigung weiter zum Wasserfall, bevor es wieder zurück zur Anlegestelle Salet und per Boot zum nächsten Halt zurück geht.
Ein Besuch der Kirche St. Bartholomä lohnt ebenso wie die Einkehr im wunderschönen Biergarten und ein Blick durch die Innenräume des Lokals. Typisch bayerisch die Speisekarte: unter „Leicht und bekömmlich“ als erste Position „Kaiserschmarrn“ – wobei, es stimmt doch auch, Butterschmalz und Puderzucker zergehen auf der Zunge – federleicht?! Wer’s nicht ganz so süß mag, ist mit Schweinebraten oder hausgeräucherten Forellen ebenso gut bedient wie mit dem Salatteller. Weiterlesen